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24h wild Camping in Deutschland – Lockdown ade

Keine Frage, Corona hat auch unsere Touren durch die Wildnis in den letzten Wochen stark beeinträchtigt. Jetzt, wo der Lockdown endlich verabschiedet ist, wird es also höchste Zeit, dass wir in ein neues Abenteuer starten. Dieses Mal wollen wir im Steinbruch mal wieder dem Wildcamping frönen und demnach ohne Zelt unter dem Sternenhimmel eine Nacht in freier Wildbahn genießen.

Wildcamping ist auch in Deutschland ein kleines Abenteuer

Nach einem kleinen Marsch durch Wiesen, Felder und Wälder erreichen wir den Steinbruch, den wir genau vor einem Jahr schon einmal als Schlafplatz genutzt haben. Viel verändert hat sich hier seitdem anscheinend auch nicht, denn wir finden immer noch unsere alte Lagerfeuerstelle mit den Sitzgelegenheiten aus Baumstämmen wieder, als wäre unser letzter Besuch erst gestern gewesen.

Nachdem wir den Boden ein wenig von Steinen, Ästen und Co befreit haben, kümmern wir uns auch erst einmal um unseren Schlafplatz. Isomatte, Schlafsack mit Moskitonetz und was man sonst noch so beim wild campen braucht, sind schnell zurecht gelegt. Zumal ein Liegeprobe uns eine geruhsame und bequeme Nacht verspricht.

Essen am Lagerfeuer

Auch das Lagerfeuer ist natürlich schnell entfacht und beschert uns dann eine leckere, warme Mahlzeit unter freiem Himmel. Während ich meine vorgekochten Nudeln von zu Hause mit meiner selbst zusammen gemischten Piraten-Gewürzmischung in der Pfanne abschmecke, brät mein Freund Alaska Tom seine Maultaschen mit Ei an. Zu unseren Mahlzeiten gibt es dann noch einen leckeren Rotwein und für Alaska Tom seinen berühmten Johannisbeerensaft.

Nach eine doch recht gemütlichen Nacht kochen wir uns am Morgen noch schnell eine heiße Tasse Tee, um dann den Rückmarsch in Angriff zu nehmen. Keine Frage, diese Nacht im Steinbruch war einfach herrlich. Nachdem Lockdown war das Gefühl der Freiheit sogar noch größer.