Wohnmobile auf Citroën Jumper: Marken und Kaufcheck 2026
Wohnmobile auf Citroën Jumper: Marken und Kaufcheck 2026
Wohnmobile auf Citroën Jumper begegnen dir als kompakter Kastenwagen, Alkoven für Familien und aufgebautes Reisemobil. Der Doppelwinkel am Kühlergrill sagt jedoch nur, wer das Basisfahrzeug geliefert hat. Grundriss, Möbel, Dämmung, Elektrik, Gewichtsreserve und ein großer Teil des Servicebedarfs stammen vom Aufbauhersteller. Zwei Camper auf demselben Jumper können sich im Alltag komplett anders anfühlen.
Welche Marke den Citroën Jumper nutzt, wechselt nach Baureihe, Markt und Modelljahr. Ein Hersteller kann parallel Fiat Ducato, Peugeot Boxer, Ford Transit oder Mercedes-Benz Sprinter anbieten. Diese Übersicht nennt belegbare Beispiele und zeigt, wie du ein konkretes Fahrzeug prüfst. Für eine Kaufentscheidung zählt immer die aktuelle Preisliste oder das Datenblatt der exakten Variante.
Welche Wohnmobilmarken nutzen den Citroën Jumper?
Zu den bekannten Anbietern mit aktuellen oder modellabhängigen Jumper-Ausführungen gehören Pössl, Roadcar, Globecar, Carado und Bürstner. Auch Marken großer Gruppen wie Trigano haben in verschiedenen Baureihen Citroën-Basisfahrzeuge eingesetzt. Das ist keine Garantie, dass jeder Händler jedes Modell auf Citroën führen kann.
| Marke oder Gruppe | Typischer Einsatz | Was Käufer prüfen sollten |
|---|---|---|
| Pössl | Kastenwagen, etwa Summit-Baureihe je nach Angebot | Citroën oder Peugeot, Motor, Getriebe, Paket |
| Roadcar | Preisorientierte Kastenwagen | Basis je Modelljahr und Händlerbestand |
| Globecar | Kastenwagen aus verwandtem Markenportfolio | Grundriss, Chassis und tatsächliche Serienausstattung |
| Carado | Vans und einzelne Alkovenlinien modellabhängig | Aktuelle Chassis-Zuordnung pro Baureihe |
| Bürstner | Kastenwagen und Sonderkonzepte, etwa Papillon | Marktstart, Basisvariante, Ausbau- und Gewichtsdaten |
| Trigano-Marken | Kastenwagen, Teilintegrierte und Alkoven je Modelljahr | Nicht von einem Modell auf die ganze Marke schließen |
Sunlight, Chausson, Challenger, Roller Team und andere bekannte Namen können ebenfalls Jumper-basierte Fahrzeuge im Neu- oder Gebrauchtmarkt haben. Ihre Chassis-Strategie verändert sich jedoch. Eine vollständige, dauerhaft gültige Markenliste wäre unseriös. Suche deshalb nicht nur nach der Marke, sondern nach Modellbezeichnung, Modelljahr und Fahrzeug-Identnummer.
Pössl, Roadcar und Globecar: Jumper als Kastenwagenbasis
Pössl gehört zu den Marken, die eng mit Kastenwagen auf den verwandten Stellantis-Basisfahrzeugen Citroën Jumper und Peugeot Boxer verbunden sind. Beim aktuellen Summit 600 Plus nennt Pössl Citroën Jumper oder Peugeot Boxer als Basisoption. Die offizielle Modellseite des Summit 600 Plus zeigt, warum ein Modellname allein noch nicht verrät, welches Emblem das konkrete Händlerfahrzeug trägt.
Roadcar positioniert sich eher preisbewusst, Globecar führt verwandte Ausbauideen unter eigener Marke. Je nach Jahr können Grundrisse oder Ausstattungspakete technisch nah beieinanderliegen. Trotzdem zählen im Fahrzeug selbst die eingetragenen Daten. Lass dir COC-Papiere, Zulassungsbescheinigung und Ausstattungsliste zeigen, bevor du Zubehör oder Ersatzteile bestellst.
Bei älteren Fahrzeugen helfen Prospekte des jeweiligen Jahrgangs. Pössl stellt in seinem Katalogarchiv Unterlagen bereit. So lässt sich unterscheiden, was damals serienmäßig war und was der Erstbesitzer nachgerüstet hat.
Carado: Chassis nach Baureihe unterscheiden
Carado zeigt besonders deutlich, warum pauschale Aussagen nicht funktionieren. In der 2026 aktualisierten Chassis-Übersicht ordnet der Hersteller seine Baureihen unterschiedlichen Basisfahrzeugen zu. Dort werden Vans und bestimmte Alkovenvarianten mit Citroën verbunden, während andere Linien auf Fiat, Ford oder Peugeot basieren. Die aktuelle Carado-Chassis-Zuordnung ist aussagekräftiger als eine alte Händleranzeige.
Für Käufer heißt das: Ein Carado-Modell aus einem früheren Jahr kann eine andere Basis besitzen als der gleichnamige Nachfolger. Auch Sondereditionen und Lagerfahrzeuge weichen ab. Carado erläutert auf seiner Chassis-Seite, welche Rolle Basisfahrzeug und Aufbau spielen.
Bürstner: aktuelle und historische Jumper-Modelle trennen
Bürstner hat Citroën in verschiedenen Campervan-Projekten eingesetzt. Für 2026 nennt der Hersteller beim kompakten Papillon einen Citroën Jumper mit Tiefrahmen. Details stehen in der Bürstner-Produktinformation zum Papillon.
Ältere Baureihen wie der Campeo tauchen häufig im Gebrauchtmarkt auf. Ihre Ausstattung darf nicht auf einen aktuellen Neuwagen übertragen werden. Gleiches gilt für frühere Allrad- oder Sonderkonzepte: Verfügbarkeit, Umbaupartner und Garantiebedingungen können beendet oder verändert sein. Bei einem Gebrauchten zählen Baujahr, tatsächlicher Umbau und Wartungsnachweise.
Was bietet der Citroën Jumper 2026 als Basisfahrzeug?
Citroën führt den Jumper in verschiedenen Längen, Höhen und Gewichtsklassen. Die deutsche Modellseite nennt vier Längen, drei Höhen und Motorleistungen von 120 bis 180 PS. Das maximale Ladevolumen von bis zu 17 Kubikmetern bezieht sich auf den Transporter, nicht auf einen ausgebauten Camper. Die aktuelle Jumper-Modellübersicht beschreibt außerdem Fahrerassistenz- und Komfortfunktionen.
Die deutsche Preisliste mit Stand Juni 2026 nennt den 2,2-Liter-Diesel mit 120, 140 und 180 PS. Für 140 und 180 PS ist je nach Ausführung eine Achtgang-Automatik EAT8 aufgeführt. Zulässige Gesamtmassen der Transportervarianten reichen von 3,0 bis 4,25 Tonnen. Ein Wohnmobilhersteller wählt daraus eine konkrete Basis und ergänzt Aufbau, Tanks, Möbel, Batterien und Ausstattung.
| Merkmal | Jumper-Programm 2026 | Bedeutung im Wohnmobil |
|---|---|---|
| Leistung | 120, 140 oder 180 PS | Verfügbarkeit hängt vom Aufbau und Modell ab |
| Automatik | EAT8 bei ausgewählten 140- und 180-PS-Varianten | Nicht jeder Aufbau ist damit bestellbar |
| Gesamtmasse | 3,0 bis 4,25 t im Transporterprogramm | Führerschein, Maut und Zuladung prüfen |
| Kraftstofftank | 90 Liter laut Preisliste | Aufbauhersteller kann Variante oder Nutzbarkeit beeinflussen |
| AdBlue | 19 Liter laut Preisliste | Verbrauch und Reichweite sind fahrprofilabhängig |
| Abmessungen | Mehrere Längen und Höhen | Ausbau nutzt nicht das komplette Transportervolumen |
Die vollständigen technischen Werte stehen in der offiziellen Citroën-Jumper-Preisliste 2026. Sie ist eine Quelle für das Basisfahrzeug. Für das fahrbereite Wohnmobil gilt ergänzend das Datenblatt des Aufbauherstellers.
Citroën Jumper, Fiat Ducato, Peugeot Boxer und Opel Movano
Jumper, Ducato, Boxer und aktueller Movano teilen technische Grundlagen innerhalb des Stellantis-Verbunds. Gleich sind sie trotzdem nicht in jedem Detail. Motorabstimmung, Getriebeangebot, Ausstattung, Serviceorganisation, Garantiepakete und Lieferfähigkeit können variieren. Auch der Wohnmobilhersteller homologiert nicht jede Kombination.
Für Ersatzteile reicht „passt beim Ducato“ daher nicht. Teilenummer, Baujahr, Motorcode und Fahrgestellnummer gehören zur Bestellung. Unser ausführlicher Vergleich Citroën Jumper vs. Fiat Ducato ordnet die Plattformnähe und Unterschiede ein.
Motorleistung: 120, 140 oder 180 PS?
Mehr Leistung macht ein Wohnmobil nicht automatisch besser. Ein leichter Kastenwagen, der überwiegend flach und entspannt gefahren wird, stellt andere Anforderungen als ein 4,25-Tonnen-Alkoven mit Anhänger. Drehmomentverlauf, Übersetzung, Getriebe, tatsächliches Gewicht und Reisetempo beeinflussen das Gefühl stärker als die Spitzenleistung allein.
- 120 PS: kann bei leichteren Ausbauten genügen; Verfügbarkeit und Anhängelast prüfen.
- 140 PS: bildet für viele Reisemobile einen verbreiteten Mittelweg und ist im aktuellen Programm auch mit EAT8 kombinierbar.
- 180 PS: bietet Reserven, hebt aber weder zulässige Masse noch Traglast automatisch an.
Eine Probefahrt sollte Autobahnauffahrt, Steigung, Rangieren und Geräuschniveau abdecken. Fahre möglichst mit einem realistischen Beladungszustand. Ein leerer Vorführer wirkt agiler und leiser als das urlaubsfertige Fahrzeug.
Verbrauch: Prospektwerte richtig lesen
WLTP-Angaben des Kastenwagens lassen sich nicht eins zu eins auf ein Wohnmobil übertragen. Aufbauhöhe, Stirnfläche, Gewicht, Reifen, Dachzubehör, Geschwindigkeit, Wind und Temperatur verändern den Verbrauch. Ein Teilintegrierter oder Alkoven benötigt meist mehr Kraftstoff als der nackte Transporter im Prüfzyklus.
Für die Urlaubsplanung ist der eigene Langzeitwert hilfreicher. Notiere getankte Liter und Kilometer über mehrere Etappen. Dachbox, Fahrradträger und Tempo sind gute Stellschrauben. Ein pauschaler Wert von sechs bis acht Litern pro 100 Kilometer wäre für viele ausgebaute Reisemobile unrealistisch niedrig und wird hier bewusst nicht versprochen.
Länge, Höhe und Radstand: Alltag vor Katalogvolumen
Der Jumper wird als Transporter in mehreren Karosserielängen und Dachhöhen angeboten. Im Camper entscheidet die Kombination über Bett, Bad und Stauraum – aber auch über Wendekreis, Fährtarif und Parkplatzsuche. Ein sechs Meter langer Kastenwagen passt noch auf manche längere Pkw-Fläche, ein 6,36-Meter-Fahrzeug ragt häufiger heraus. Teilintegrierte sind meist breiter und benötigen mehr Spiegelabstand.
Miss die reisefertige Höhe selbst, sobald Dachhaube, Satellitenschüssel, Klimaanlage oder Solarmodul montiert wurden. Der Wert aus dem Basisfahrzeugprospekt ist dafür unbrauchbar. Klebe die tatsächlichen Maße gut sichtbar ans Armaturenbrett. Bei Schranken, Fähren, Parkhäusern und engen Ortsdurchfahrten verhindert diese kleine Notiz teure Fehlentscheidungen.
Assistenzsysteme richtig einordnen
Moderne Jumper-Versionen können abhängig von Ausstattung Funktionen wie Notbrems-, Spurhalte-, Verkehrszeichen- oder Totwinkelunterstützung besitzen. Der konkrete Umfang steht in der Fahrzeugkonfiguration. Bei Wohnmobilen beeinflussen Aufbau, Länge und nachgerüstete Komponenten die praktische Wirkung. Eine Rückfahrkamera des Aufbauherstellers gehört etwa nicht automatisch zum Citroën-System.
Assistenz ersetzt keine Sichtkontrolle. Breite Aufbauten, Fahrradträger und lange Hecküberhänge schaffen Bereiche, die Sensoren nicht vollständig erfassen. Lass dir alle Funktionen bei Übergabe erklären und teste Warnungen auf einer sicheren Strecke. Nach einer Windschutzscheibenreparatur kann eine Kalibrierung von Kamera oder Sensorik erforderlich sein.
Der wichtigste Kaufwert: reale Zuladung
Vier Schlafplätze bedeuten nicht automatisch Zuladung für vier Personen. Zur fahrbereiten Masse kommen Reisende, Kleidung, Lebensmittel, Wasser, Gas, Kabel, Markise, Fahrräder und nachträglich montierte Technik. Schon wenige Extras addieren sich schnell.
Lass das konkrete Fahrzeug mit eingebautem Zubehör wiegen. Benötigt werden Gesamtgewicht und möglichst einzelne Achslasten. Vergleiche sie mit den Papieren und Reifenfreigaben. Eine rechnerische Reserve nutzt wenig, wenn die Hinterachse zuerst ihr Limit erreicht.
Beladungsrechnung als Praxisbeispiel
Hat ein Fahrzeug auf dem Papier 500 Kilogramm Reserve, gehen davon etwa Fahrer-Mehrgewicht gegenüber der angesetzten Norm, Mitreisende, Frischwasser, Gepäck und Zubehör ab. Zwei E-Bikes plus Träger können bereits einen dreistelligen Kilobetrag ausmachen. Markise, Solaranlage und zweite Batterie stecken bei Gebrauchten nicht immer in der ursprünglichen Masseangabe. Wiegen beendet das Rätselraten.
Kastenwagen oder aufgebautes Wohnmobil?
Kastenwagen auf Jumper
Der originale Blechkörper bleibt erhalten. Das Fahrzeug ist meist schmaler als ein Teilintegrierter, wirkt im Stadtverkehr handlicher und behält große Hecktüren. Dafür begrenzen Karosseriebreite und Dachform Bettmaß, Dämmstärke und Stauraum. Kältebrücken an Türen und Holmen verlangen eine gute Ausbauplanung.
Teilintegrierter oder Alkoven auf Jumper
Hier setzt der Wohnmobilhersteller einen eigenen Aufbau hinter das Fahrerhaus. Mehr Innenbreite und flexible Grundrisse verbessern das Raumgefühl. Gleichzeitig steigen Stirnfläche, Seitenwindempfindlichkeit und potenzieller Wartungsaufwand an Aufbauverbindungen. Beim Alkoven kommen Höhe und oft mehr Schlafplätze hinzu.
Service und Garantie: Zwei Zuständigkeiten
Bei einem Wohnmobil gibt es regelmäßig zwei Ansprechpartner. Citroën oder ein autorisierter Betrieb kümmert sich um Motor, Getriebe, Fahrwerk und Basisfahrzeug-Elektronik. Der Aufbauhersteller oder Wohnmobilhändler betreut Möbel, Fenster, Gasanlage, Wasser, Aufbauheizung und Dichtigkeitsgarantie.
Vor dem Kauf solltest du klären:
- Welche Citroën-Werkstatt in der Region nimmt Fahrzeuge dieser Höhe und Masse an?
- Wer bearbeitet Aufbaugarantie und Dichtigkeitsprüfung?
- Welche Wartungen sind für beide Garantien vorgeschrieben?
- Wie werden Rückrufe an Erst- und Folgehalter kommuniziert?
- Ist Zubehör vom Händler dokumentiert und elektrisch abgesichert?
Neuwagen, Lagerfahrzeug oder Gebrauchter?
Konfigurierter Neuwagen
Du kannst Motor, Getriebe und Pakete gezielt wählen, musst aber Lieferzeit und mögliche Modelljahränderungen einplanen. Eine Bestellung sollte Basisfahrzeug, Ausbauoptionen, Preisbindung und Umgang mit nicht mehr lieferbaren Komponenten eindeutig nennen. Mündliche Aussagen gehören in den Vertrag.
Lagerfahrzeug
Das Fahrzeug ist schnell verfügbar und lässt sich vor dem Kauf besichtigen. Dafür enthält es vielleicht Pakete, die du nicht brauchst, oder verzichtet auf eine wichtige Option. Vergleiche nicht nur den Rabatt, sondern Nutzlast, Produktionsdatum von Reifen und Batterien sowie Dauer der bisherigen Standzeit.
Gebrauchtfahrzeug
Der Wert liegt in sofortiger Verfügbarkeit und bereits eingebautem Zubehör. Das Risiko steckt in Feuchtigkeit, überlasteten Achsen und undokumentierten Umbauten. Eine unabhängige Prüfung vor Vertragsabschluss kostet Geld, kann aber einen erheblich teureren Fehlkauf verhindern.
Kosten vergleichen: Basispreis reicht nicht
Ein niedriger Einstiegspreis sagt wenig über das reisefertige Fahrzeug. Automatik, Markise, Fahrradträger, zweite Aufbaubatterie, Fahrerhausverdunkelung, Zulassung und Überführung verändern die Summe. Einige Pakete bündeln notwendige Ausstattung mit Komfortextras. Rechne daher zwei Listen: unverzichtbar und nett zu haben.
Zum laufenden Budget gehören Inspektionen an Basis und Aufbau, Dichtigkeitsprüfung, Reifen nach Alter und Zustand, Gasprüfung, Versicherung, Steuer und Stellplatz. Ein schwereres Fahrzeug kann andere Maut-, Führerschein- und Prüfanforderungen auslösen. Ein günstiger Kauf wird teuer, wenn er nur mit dauerhafter Überladung zum Reiseprofil passt.
Gebrauchtkauf: 15 Punkte für den Jumper-Camper
- Fahrgestellnummer, Modelljahr und Erstzulassung abgleichen.
- Wartungsnachweise für Basis und Aufbau getrennt prüfen.
- Dichtigkeitsprotokolle und Garantiebedingungen ansehen.
- Kaltstart vereinbaren; Warnlampen und Fehlerspeicher prüfen lassen.
- Motor, Getriebe, Kupplung oder Automatik im Fahrbetrieb testen.
- Reifenalter, Traglast und gleichmäßigen Abrieb kontrollieren.
- Achslasten mit eingebautem Zubehör realistisch wiegen.
- Unterboden, Schweller, Dach und Dichtnähte untersuchen.
- Fenster, Dachhauben und Hecktüren auf Spuren von Feuchte prüfen.
- Gasprüfung, Heizung, Kühlschrank und Kochfeld testen.
- Frisch- und Abwassersystem auf Frostschäden kontrollieren.
- Aufbau- und Starterbatterie messen.
- Nachrüstungen mit Rechnung, Schaltplan und Sicherungen prüfen.
- Rückrufstatus über Hersteller und Fahrzeugdaten klären.
- Kaufvertrag mit bekannter Ausstattung und bekannten Mängeln ausfüllen.
Ein konkretes Praxisbeispiel bietet unser Review des Sunlight T 58 auf Citroën Jumper. Es zeigt zugleich, warum Modelljahr und tatsächliche Basis im Titel stehen sollten.
Sinnvolle Nachrüstungen
Nachrüstungen sollten ein echtes Problem lösen. Rückfahrkamera, Zusatzschlösser, besseres Licht oder ein auf die Achslast abgestimmtes Fahrwerk können sinnvoll sein. Solaranlage, Wechselrichter und Lithiumbatterie brauchen eine Energieplanung mit Kabelquerschnitten, Sicherungen, Ladegerät und Temperaturbereich.
Bei Luftfiltern und Wartungsteilen zählt die exakte Fahrzeugzuordnung. Eine allgemeine Anleitung kann Orientierung geben, ersetzt aber nicht den Teileabgleich. Das gilt auch für unseren Beitrag zum Innenraumfilterwechsel beim Ducato, weil verwandte Plattformen nicht in jedem Baujahr identisch bestückt sind.
Welcher Jumper-Camper passt zu welchem Reiseprofil?
- Städte und Wochenenden: kurzer Kastenwagen, ausreichendes Querbett und kompakte Höhe priorisieren.
- Lange Reisen zu zweit: Stauraum, getrennte Schlafbereiche, große Energiereserve und bequeme Sitzposition testen.
- Familien: echte Gurt- und Schlafplätze, Kindersitzfreigabe, Tischgröße und Zuladung zusammen prüfen.
- Winternutzung: Dämmung, beheizte Tanks, Türvorhang, Heizleistung und Gasvorrat sind wichtiger als eine hübsche Sommerausstattung.
- Fahrrad- oder Sporturlaub: Hinterachslast, Trägerfreigabe, Hecküberhang und Zugang zum Stauraum mit montierten Rädern kontrollieren.
Setze dich bei der Besichtigung mindestens zwanzig Minuten in den Camper. Simuliere Kochen, Toilettennutzung, Umziehen und den Zugriff auf Kleidung. Öffnen sich Kühlschrank und Badtür gleichzeitig? Erreichst du den Stauraum, wenn das Bett gebaut ist? Solche Details entscheiden täglich, die Motorleistung nur gelegentlich.
Fazit: Marke nennt den Ausbau, der Jumper nur die Basis
Vor der Unterschrift lohnt noch ein Papiercheck: Stimmen Fahrgestellnummer, zulässige Sitzplätze, Masse, Reifengröße und Anhängelast in Angebot, COC und Zulassungsunterlagen überein? Bei einem Händlerfahrzeug sollten offene Rückrufe abgefragt und Übergabeinspektionen dokumentiert sein. Lass dir außerdem beide Bedienungsanleitungen geben – die von Citroën für das Basisfahrzeug und die des Ausbauherstellers. Fehlt eine davon, bleiben Warnanzeigen, Sicherungen und Wartungsintervalle unnötig rätselhaft. Ein sauberer Übergabeordner mit Rechnungen, Prüfprotokollen und Schaltplänen steigert später auch den Wiederverkaufswert.
Pössl, Roadcar, Globecar, Carado und Bürstner zeigen, wie vielseitig der Citroën Jumper als Wohnmobilbasis eingesetzt wird. Weitere Marken und Gebrauchtmodelle erweitern die Auswahl. Eine Liste ersetzt aber nie das Datenblatt des konkreten Fahrzeugs.
Prüfe zuerst Grundriss und Ausbauqualität, dann Motor, Getriebe, Zuladung und Serviceweg. Die beste Kombination ist nicht die mit dem längsten Ausstattungspaket, sondern die, die beladen legal bleibt, im Alltag funktioniert und in deiner Region gewartet werden kann.
FAQ: Wohnmobile auf Citroën Jumper
Welche Wohnmobilmarken bauen auf Citroën Jumper?
Belegbare Beispiele sind Pössl, Roadcar, Globecar, Carado und Bürstner; weitere Marken nutzen oder nutzten den Jumper in einzelnen Baureihen. Chassis und Verfügbarkeit wechseln nach Markt und Modelljahr. Prüfe deshalb das konkrete Fahrzeugdatenblatt.
Welche Motoren gibt es beim Citroën Jumper 2026?
Die deutsche Citroën-Preisliste vom Juni 2026 nennt 2,2-Liter-Diesel mit 120, 140 und 180 PS. Eine Achtgang-Automatik EAT8 wird für ausgewählte 140- und 180-PS-Varianten angeboten. Der Wohnmobilhersteller entscheidet, welche Kombination verfügbar ist.
Sind Citroën Jumper und Fiat Ducato gleich?
Sie teilen technische Grundlagen, sind aber nicht in jedem Detail identisch. Motorangebot, Ausstattung, Software, Service und Freigaben können abweichen. Ersatzteile müssen über Baujahr, Motorcode und Fahrgestellnummer zugeordnet werden.
Wie viel verbraucht ein Wohnmobil auf Citroën Jumper?
Ein fester Wert wäre irreführend. Aufbauform, Gewicht, Geschwindigkeit, Wind, Reifen und Dachzubehör beeinflussen den Verbrauch. WLTP-Werte des Transporters lassen sich nicht direkt auf einen ausgebauten Kastenwagen, Teilintegrierten oder Alkoven übertragen.
Was ist beim Kauf wichtiger als die Motorleistung?
Grundriss, reale Zuladung, Achslasten, Ausbauqualität und erreichbarer Service sind oft wichtiger. Lass das konkrete Fahrzeug mit Zubehör wiegen und prüfe Wartungs- sowie Dichtigkeitsnachweise.
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